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Glossar Netzwerkbegriffe

0-9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

 

0-9

10Base2Thin Net oder Cheapernet

10-Mbit/s-Netzwerkstandard Ethernet (IEEE 802.3) mit dünnem Koax-Kabel (Thin-Coax) RG 58 (50 Ohm), BNC-Stecker, T-Stück und Terminator. Bus-Topologie, pro Segment maximal 30 Knoten, 185 m Kabellänge, mit Repeatern bis 925 m. Wird zunehmend durch 10BaseT und 100BaseTX verdrängt.

10Base5 Thick Net

Ähnlich dem 10Base2, aber mit den Koax-Kabeln RG 8 und RG 11 sowie AUI, externem Transceiver und Vampierklemme. Pro Segment maximal 500 m Kabellänge und 100 Knoten.

10BaseF

10-Mbit/s-Netzwerkstandard Ethernet mit Glasfaserkabel (FOIRL). Kabellänge pro Segment maximal 2 km bei Multimode mit 850 nm Wellenlänge und 20 km bei Monomode mit 1300 nm Wellenlänge. Weitgehend durch 100BaseFX verdrängt.

10BaseT

10-Mbit/s-Netzwerkstandard Ethernet (IEEE 802.3i) mit Twisted-Pair-Kabel (z.B. UTP). Sternförmige Verkabelung (max. 100 m) an Hubs. RJ-45-Western-Stecker.

100BaseFX

100-Mbit/s-Netzwerkstandard Fast-Ethernet (IEEE 802.3U) mit Glasfaserkabel und 1300 nm Wellenlänge. Sternförmige Verkabelung. Maximal 2000 m Kabellänge pro Segment. Siehe auch FDDI.

100BaseSX

100-Mbit/s-Netzwerkstandard Fast-Ethernet mit Glasfaserkabel und 850 nm Wellenlänge.

100BaseTX

100-Mbit/s-Netzwerkstandard Fast-Ethernet (IEEE 802.3U) mit Twisted-Pair-Kabel (UTP oder STP). Sternförmige Verkabelung (max. 100 m) an Hubs. RJ-45-Western-Stecker.

100VG-AnyLAN

100-Mbit/s-Netzwerkstandard (IEEE 802.12). Statt dem beim Fast-Ethernet verwendeten CSMA/CD wird hierbei das Demand-Priority Access Scheme verwendet. Weniger verbreitet als Fast-Ethernet.

1000BaseLx

1000-Mbit/s-Netzwerkstandard Gigabit-Ethernet mit Glasfaserkabel und 1300 nm Wellenlänge. Maximale Kabellänge einige Tausend Meter. 1000BaseSx 1000-Mbit/s-Netzwerkstandard Gigabit-Ethernet mit Glasfaserkabel und 850 nm Wellenlänge. Maximale Kabellänge einige Hundert Meter.

1000BaseT

1000-Mbit/s-Netzwerkstandard Gigabit-Ethernet mit Twisted-Pair-CAT5-Kabel (IEEE 802.3ab).

10GBaseEx

10-Gbit/s-Netzwerkstandard mit Monomode-Glasfaserkabel, ca. 1550 nm Wellenlänge und ab ca. 50 km. 10GBaseLx 10-Gbit/s-Netzwerkstandard mit Monomode- oder Multimode-Glasfaserkabel, ca. 1280...1570 nm Wellenlänge und bis zu ca. 15 km.

10GBaseSx

10-Gbit/s-Netzwerkstandard mit Multimode-Glasfaserkabel, ca. 820...865 nm Wellenlänge und für maximal einige Hundert Meter.

IEEE 1394, auch Firewire oder iLink

Eine serielle Schnittstelle für Computer-Peripherie, DV-Camcorder u.a. IEEE 1394a erreicht 400 Mbit/s, für IEEE 1394b sind 800 und 1600 Mbit/s geplant. IEEE 1394a und IEEE 1394b benötigen unterschiedliche Steckverbinder. Anders als das konkurrierende USB hat IEEE 1394 eine Peer-to-Peer-Struktur ohne zentralen Host.

A

Access Point

Zentraler Funkknoten, der für ein bestimmtes Gebiet die Versorgung der Clients mit der drahtlosen Netzanbindung übernimmt.

Adapter

Verbindungsstück zum Koppeln verschiedener Systeme. Eine Netzwerk-Interface-Karte wird zum Beispiel als LAN- Adapter-Karte bezeichnet.

AES (Advanced Encryption Standard)

Symmetrisches 256-Bit Verschlüsselungsverfahren, beim NIST als Nachfolger von DES / 3DES in Vorbereitung.

AUI, AUI-Port (Attachment Unit Interface)

Eine elektrische und mechanische Schnittstelle zur physikalischen Trennung von Transceiver und Ethernet-Controller.

Authentication

Überprüfung von Benutzer und Zugriffsrechten, um unerlaubte Zugriffe auf Netze, Server, Programme und Daten zu verhindern.

Auto Uplink, Auto-Uplink

Die Fähigkeit von LAN-Ports, die korrekte Verbindungsart zu ermitteln (entweder MDI oder MDI-X), wenn der Port mit einem anderen LAN-Gerät verbunden wird. Diese Funktionalität macht Crossover-Kabel oder einen physikalischen Uplink-Schalter am LAN-Gerät überflüssig.

 

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B

Backbone

Wörtlich: Rückgrat, Wirbelsäule. Im Internet sind die schnellen übergeordneten Netze quer durch Deutschland oder ins Ausland gemeint. Im LAN sind die zentralen Verbindung zwischen Servern gemeint. In beiden Fällen ist nicht die Verbindung zu Endnutzern enthalten.

Backplane

Bezeichnung für den Bus, der sich hinten in einer Netzkomponente befindet. Diese stellt den Zugang der im Konzentrator installierten Host, Internetworking- und Netzmanagement-Module zum Bussystem her.

Bandbreite

Der insgesamt verfügbare Bereich für Signalfrequenzen, die über einen Kommunikationskanal gebracht werden können. Die Kapazität eines Kanals wird in Hertz (Hz) gemessen. Allgemein bezeichnet man damit die Übertragungskapazität eines Übertragungsmediums, gemessen in Bits pro Sekunde (Bit/s).

Beacon-Interval (Leitstrahl-Intervall)

Die Zeitspanne, in der ein Accespoint im  wireless Netzwerk sein "Hier-bin-ich"-Signal aussendet

Bitrate

Die Übertragungsgeschwindigkeit, mit der Daten gesendet werden, wird als Bitrate bezeichnet.

Blade-Server

Blades sind komplette Systeme auf einem Board, die neben mehreren anderen auf ein Schubchassis in einem Rack gesteckt werden. Blades enthalten eine spartanische Ausstattung: CPU, RAM, Disk und Netzanschlüsse.

BNC-Port

BNC steht für "Bayonet Neill Councelman Connector".

Steckschraubverbindung für den Anschluss an Thin-Ethernet-Kabel.

Breitband, Broadband

Eigenschaft eines Netzwerks, in dem mehrere voneinander unabhängige Trägersignale per Muliplextechnik in ein einziges Kabel eingespeist werden. Mit Breitbandtechnik ist es möglich, dass mehrere Signale in einem Kabel koexistieren können, ohne dass sich die unterschiedlichen Verkehre behindern oder stören. Denn die Signale werden auf unterschiedlichen Frequenzen übertragen (Kabelfernsehen wird z.B. per Breitband übertragen).

 

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C

CAPI (Common ISDN Application Programming Interface)

Software-Schnittstelle zwischen ISDN-Adapter und ISDN-Anwendungs-Software. CAPI ist in Konkurrenz zu NDIS.

Category 1..7

UTP-Kabel werden in Kategorien eingeteilt. UTP CAT 3 und UTP CAT 5 sind die wichtigsten. Beide haben eine Impedanz von 100 Ohm. UTP CAT 3 ist bis 16 MHz spezifiziert und z.B. für 10BaseT geeignet. UTP CAT 5 ist bis 100 MHz spezifiziert und auch für 100BaseTX und ATM geeignet, unter bestimmten Voraussetzungen sogar für 1000BaseT.

Cookies

Die Web-Browser Netscape Navigator und Microsoft Explorer können in der Datei Cookies.txt oder im Unterverzeichnis Cookies Benutzereinstellungen oder Benutzerdaten hinterlegen. Diese Daten kann der Web-Server bei späteren Verbindungen abfragen und so den Client wiedererkennen.

Corporate Network (CN)

Analoge Sprachübertragung, Fax, digitale Datenkommunikation und andere Dienste über die gleichen Kabel und ein gemeinsames Unternehmensnetzwerk. Die Multiplexer zur Verbindung bzw. Trennung der Dienste werden CNS (Corporate Network Server) genannt.

CCK Complementary Code Keying

Sendefrequenz-Modulations-Format aktueller WiFi ( IEEE 802.11b)-Systeme; die Daten werden durch die Modulation eines einzigen Trägers oder Frequenz repräsentiert.

Content Filtering

Fähigkeit eines Routers, Benutzern den Zugang zu bestimmten Webseiten zu verweigern. Dies geschieht nach vorher festgelegten Regeln und kann auf verschiedene Arten durchgeführt werden. Einige der populäreren Wege beinhaltet das Filtern basierend auf die Web URL, Schlüsselwörter in der URL oder festgelegt auf bestimmte Tageszeiten oder Wochentage.

CSMA/CD

Carrier Sense Multiple Access with Collision Detection. Netzwerkzugangsverfahren mit Kollisionserkennung in Ethernet-Netzwerken.

 

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D

Daemon

Disk And Execution Monitor. Ein meistens auf Servern im Hintergrund arbeitender Dienst.

DDNS (Dynamic Domain Name System)

Dynamisches DNS, analog zum DHCP.

DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol)

Protokoll zur dynamischen IP-Adressvergabe für Clients im TCP/IP-Netz über einen zentralen DHCP-Server.

DES (Data Encryption Standard" (RFC 2166))

Von IBM entwickeltes Verschlüsselungsverfahren mit 56 Bit Schlüssellänge.

Digital Certificate

Digitale Unterschrift. Elektronisches Pendant zu einer "echten" Unterschrift. Dient dazu, die Integrität und Identität einer Nachricht sicherzustellen. Beruht auf einem Verschlüsselungsverfahren.

DNS (Domain Name System)

Übersetzung der Internet-Adressennamen in Textform (URL, Host-Name) zu Internet-Adressennummern (IP-Nummer) (RFC 1034, 1035, 2136, 974, 1101, 1812).

Domain, Domäne

Netzwerkverwaltungseinheit. Mehrere Server und Netzressourcen werden zu logischen Gruppen zusammengefaßt (z.B. in Windows NT). Soll in Zukunft durch das neue Konzept der Directory Services abgelöst werden.

Domain Controller

Verzeichnis-Server in einem LAN mit Windows NT zur Kontrolle der Zugriffssteuerung für Benutzer und Ressourcen.

DoS, Denial of Service

Denial of Service (Verweigerung von Service) ist eine Art von Hackerattacke und führt zu einer Funktionsstörung des angegriffenen Servers oder Computers. Dabei werden unzählige Pakete oder Serviceanfragen von einem oder mehreren PCs an den Zielrechner geschickt, die dieser mit einem Ping beantwortet. Wenn der Zielrechner mit ausreichend Anfragen (Pings) attackiert wird, ist er nicht mehr in der Lage, auf all diese Pings zu reagieren und gleichzeitig andere Funktionen durchzuführen. Das Resultat ist ein DoS.

DSL (Digital Subscriber Line)

Spezifikation der digital genutzten Kupferanschlussleitung für ISDN-Systeme.

Duplex, Halbduplex, Vollduplex

Gleichzeitige Übertragung in beiden Richtung eines Kanals. Kann die Übertragung nur abwechselnd erfolgen, so spricht man vom Halbduplex. Zur besseren Abgrenzung wird daher die eigentliche Duplex-Übertragung als Vollduplex bezeichnet.

dynamische IP-Adresse

Beim Internetzugang über einen ISP ist dies das gängige praktizierte Verfahren eines Sharings von IP-Adressen. D. h. bei Einwahl über einen ISP wird beim LogOn dem Client (eingewählter Rechner) durch das DHCP automatisch eine freie IP-Adresse des ISP  dynamisch (temporär) zugeordnet. Damit wird der Client während der online-Zeit ein Server des Internet. Nach dem LogOff (bzw. Beenden der Verbindung) ist diese IP-Adresse wieder verfügbar und wird einer anderen vom ISP vermittelten Verbindung zugeordnet. 

 

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E

EAP (Extensible Authentication Protocol)

Ein Authentifizierungsverfahren, das ursprünglich für PPP entwickelt wurde. Mittlerweile findet es z. B. bei IEEE 802.1x Verwendung und wird dort als EAPoL (EAP over LAN) bezeichnet. Es ist in RFC 2284 normiert.

 

Encryption, Verschlüsselung

Verfahren, durch das ein klarer Text (plain text) in eine Zeichenfolge umgewandelt wird, die als unverständlicher Datensalat erscheint. Zur Umwandlung werden eindeutig definierte Regeln und Algorithmen verwendet, die den Schlüssel der Verschlüsselung bilden und daher geheim und vertraulich gehalten werden. Dieser Schlüssel muss auch zur Entschlüsselung verwendet werden. Verschlüsselt werden private oder vertrauliche Nachrichten, wenn sie "abhörsicher" übertragen werden sollen.

Ethernet

Sammelbezeichnung für eine Reihe von Basisbandnetzen unterschiedlicher Topologie, die alle mit dem CSMA/CD-Zugriffsverfahren arbeiten. Ist heute die am weitesten verbreitete LAN-Technologie(z.B. 10Base-T, 100Base-TX, Gigabit)

 

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F

Finger

Programm, welches Informationen über an einem Server angemeldete Benutzer liefert.

Firewall

Ein Sicherheitsmechanismus, der einen Server, ein Subnetz oder den gesamten Bereich eines Endbenutzers gegen unautorisierten Zugriff oder Zugang schützt. Die Firewall-Funktion kann durch allein operierende Geräte oder durch Router oder Switches ausgeübt werden.

Frame

Eine Einheit zur Übertragung von Daten in einem LAN. Ein Frame beinhaltet Start- und Endsequenzen, Kontrollzeichen, Informationen, Adressen und Prüfzeichen.

FTP Passive Mode

Während beim FTP Active Mode der FTP-Client die Port-Nummer vorgibt und der Server die Verbindung initiiert, muss beim Passive Mode der Client die Port-Nummer vom Server erfragen (z.B. mit dem PASV-Kommando) und der Client initiiert die Verbindung. Dadurch werden Probleme mit Firewalls umgangen. Obwohl einige FTP-Server nur im Passive Mode benutzt werden können, wird er nicht von allen FTP-Clients unterstützt.

FTP-Programm

Hilfsprogramm, um vom Client aus über eine Internet-Verbindung auf einem FTP-Server Dateien auszuwählen und per FTP-Protokoll zu übertragen (Download oder Upload).

FTP-Protokoll (File Transfer Protocol (RFC 959, 765))

Das wichtigste Protokoll zur Dateiübertragung im Internet. Basiert auf TCP/IP. Könnte demnächst Konkurrenz durch CIFS oder WebNFS bekommen. Siehe auch TFTP.

FTP-Server

Server im Internet oder Intranet, der Dateien anbietet, die über das FTP-Protokoll geladen werden können.

 

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G

Gateway

Ein Gateway (Tor, Übergang) kann völlig verschiedene Netzwerksysteme miteinander verbinden, es kann alle sieben OSI-Schichten konvertieren. Firewalls sind häufig in Gateway-Rechnern implementiert (Security Gateway). Siehe auch Router und Switch.

Gigabit

1000-MBit/s-Geschwindigkeit.

Gigabit-Fiber

Die IEEE 802.3 Spezifizierung von der 1000-MBit/s Übertragung über Fiber-Optic-Kabel.

Gigabit-Kupfer

Übertragung von 1000-MBit/s-Geschwindigkeit über Kategorie (Cat.)-5-Kabel.

 

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H

Halb-Duplex (Half-duplex)

Datenübertragung zwischen Computern in jeweils nur eine Richtung.

HTML

Hypertext Markup Language. Ursprünglich vom CERN in der Schweiz entwickelte Beschreibungssprache (Formatierungsbefehle) für Web-Seiten mit Hyperlinks im Internet. Werden über das HTTP-Protokoll übertragen.

HTTP (Hypertext Transfer Protocol (RFC 1945, 2068))

Übertragungsprotokoll für HTML-Seiten von Web-Servern im Internet.

HTTP-Server

Server, der Web-Seiten im Internet oder Intranet über das HTTP-Protokoll versendet. Auch Web-Server genannt.

HTTPS

Erweiterung des HTTP um den Sicherheitsstandard SSL, z.B. zum Austausch von Kreditkarteninformationen.

Hub, Konzentrator

Sternkoppler, an dem sternförmig LAN-Stationen angeschlossen werden. Ein am Hub angeschlossenes Gerät empfängt alle Daten, die von allen anderen Geräten gesendet worden sind, die mit diesem Hub verbunden sind. Moderne Hubs sind modular aufgebaut und ermöglichen den gleichzeitigen Anschluss unterschiedlicher Netzwerke.

In der heutigen Netzwerktechnik kommen Hubs praktisch bei allen Netzwerktypen zum Einsatz. Sie werden in der Regel für die Optimierung der Verbindung zwischen Endgeräten und den einzelnen Netzwerksegmenten eingesetzt. Mit einem Hub soll die Leistungsfähigkeit des gesamten Netzwerks erhöht werden, ohne dazu jedoch die einzelnen Segmente anpassen oder ändern zu müssen.

Um ein Netzwerk zu erweitern, bedarf es der Vernetzung mehrerer Hubs. Für sämtliche Konfigurationsmöglichkeiten gilt, dass unbedingt die so genannte 5-Segmente-Regel eingehalten wird. So muss der Aufbau von Ethernet-LANs mit Hubs (Sternverteilern) stets nach den gleichen Regeln erfolgen. Aus der 5-Segment-Regel ergibt sich, dass zwischen dem Sender und dem Empfänger maximal fünf Segmente einschließlich Hub-zu- Hub-Verbindungen liegen dürfen. Des Weiteren dürfen maximal vier Hubs eingesetzt werden, und zwischen dem Sender und dem Empfänger dürfen maximal drei Segmente mit angeschlossenen Endgeräten liegen.

Host

Ein Host bezeichnet in lokalen Netzen einen Personal Computer, einen Server, eine Workstation oder jedes andere Gerät, das an das lokale Netz angeschlossen ist. Und durch eine eindeutige IP-Adresse ansprechbar ist.

Hyperlink

Verknüpfung mit anderen Dokumenten durch Querverweise auf deren URL. Durch einfachen Mausklick kann über Hyperlinks in Web-Seiten auf andere Web-Seiten oder andere Dokumente auf dem gleichen oder anderen Web-Servern verzweigt werden, auch wenn diese weit entfernt sind.

 

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I

IDS, Intrusion Detection System

Es überwacht Netzwerk-Aktivitäten und ist vergleichbar mit einer Alarmanlage für ein Computersystem. Ziel ist es, Angriffe auf die Sicherheitsmaßnahmen eines Systems zu erkennen und sie so zu signalisieren, dass geeignete automatische oder manuelle Gegenmaßnahmen getroffen werden können.

IEEE (Institute of Electrical and Electronic Engineers)

Ein technisches Gremium aus mehr als 350.000 einzelnen Mitgliedern in mehr als 150 Ländern. IEEE veröffentlicht Literatur über technische Neu- und Weiterentwicklungen, initiiert Konferenzen und ist für die Festlegung von Industrie-Standards verantwortlich.

IEEE 802, 802

Die Standards der IEEE-Arbeitsgruppe 802 befassen sich mit der Normierung der unteren beiden Ebenen im ISO/OSI-Referenzmodul für lokale Netzwerke.

IEEE 802.11, 802.11

Allgemeiner Standard des IEEE, der den Aufbau und die Mechanismen drahtloser, lokaler Netze beschreibt. Diese Local Area Networks werden oft auch als Wireless LAN, WLAN oder WiFi umschrieben.

IEEE 802.11a, 802.11a

Erweiterung des Standards 802.11 um höhere Datenrate (54 MBit/s) und ein anderes Frequenzband (5 GHz).

IEEE 802.11b, 802.11b

Erweiterung des Standards 802.11 um höhere Datenrate (11 MBit/s) unter Beibehaltung des Frequenzbandes (2,4 GHz).

IEEE 802.11g, 802.11g

Erweiterung des Standards 802.11 um höhere Datenrate (54 MBit/s) unter Beibehaltung des Frequenzbandes (2,4 GHz).

IKE ( Internet Key Exchange (RFC 2409))

Standard für das automatische Schlüsselmanagement im Rahmen von IPSec. Das Hyprid- Protokoll aus ISAKMP und OAKLEY erlaubt den IPSec-Kommunikationspartnern, sich gegenseitig zu authentisieren und Schlüssel und weitere Parameter einer SA automatisch auszuhandeln und dynamisch zu ändern.

Intranet

Ein privates Netz, welches sich durch den Einsatz von Internet-Techniken, die Verwendung von IP als Netzprotokoll und die Nutzung Web-basierender Anwendung auszeichnet.

IP, Internet Protocol

Das Layer-3- Protokoll der Protokollgruppe TCP/IP. Es unterstützt das Internet und zahlreiche private Netzwerke. IP sorgt für den verbindungslosen Transport von Datagrammen für Protokolle der Transportschicht wie TCP und UDP.

IP-Nummer / IP-Adresse

Eindeutige numerische Kennung der Computer im Internet (Internet-Adresse). Die IP-Nummer ist ein 32bit-Wert (bei IPv4), der in vier Zahlen zwischen 0 und 255 dargestellt wird, die durch Punkte getrennt sind (0.0.0.0 ... 255.255.255.255, z.B. 195.30.255.15). Die IP-Nummern werden in Adresskontingente eingeteilt, siehe Class A/B/C. In Zukunft soll die IP-Nummer mit IPv6 auf 128 bit erweitert werden.

ISDN (Integrated Services Digital Network)

Ein digitales, leistungsvermitteltes Netz, das Übertragung von Sprache und Daten gleichermaßen ermöglicht.

ISO (International Standard Organisation)

Diese 1964 gegründete Organisation basiert auf freiwilliger Basis, deren Mitglieder das Ziel verfolgen, international gültigen Standards zu definieren. Sie ist Mitglied der ITU und ist z.B. im Bereich der Telekommunikation für die Entwicklung des OSI-Standard verantwortlich. Zu ihren bekanntesten Mitgliedern zählen z.B. das ANSI (American National Standards Institute) und das DIN (Deutsche Institut für Normung).

ISP (Internet Service Provider)

Firma, die den Zugang zum Internet (meist über die Telefonleitung) ermöglicht.

ISM (Industry, Science, Medicine)

Industrie, Wissenschaft und Medizin. Bezeichnet Frequenzbereiche (2400...2484 MHz), welche gebührenfrei und ohne Anmeldung benutzt werden dürfen. Nutzung z.B. durch Mikrowellenöfen, Bluetooth, WLAN und HomeRF.

 

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J

 

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K

Kanalbündelung

Bündelung mehrerer Übertragungskanäle zur Erhöhung der Bandbreite. Z.B. können zwei ISDN-Basiskanäle von je 64 kbit/s zu 128 kbit/s gebündelt werden.

Kategorie 1...7, Category 1..7

UTP-Kabel werden in Kategorien eingeteilt. UTP CAT 3 und UTP CAT 5 sind die wichtigsten. Beide haben eine Impedanz von 100 Ohm. UTP CAT 3 ist bis 16 MHz spezifiziert und z.B. für 10BaseT geeignet. UTP CAT 5 ist bis 100 MHz spezifiziert und auch für 100BaseTX und ATM geeignet, unter bestimmten Voraussetzungen sogar für 1000BaseT.

Kerberos

Vom MIT entwickeltes Sicherheitssystem mit verschlüsselter Authentifizierung. Besteht aus Kerberos-Datenbank (Kennwörter), Kerberos Authentication Server und Ticket Granting Server.

 

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L

L2F (Layer Two Forwarding Protocol)

Proprietäres Protokoll zum Tunneln von PPP-Rahmen über IP-Netze.

L2TP (Layer Two Tunneling Protocol)

Standardisiertes Protokoll zum Tunneln von PPP-Rahmen über IP-Netze, z.B. das Internet. Es kombiniert die Vorteile von PPTP und L2F und vermeidet weitestgehend deren Nachteile.

LAN (Local Area Network)

Ein räumlich eng begrenztes Netzwerk. Räumlich eng bedeutet in der Praxis meist ein Gebäude oder ein Teil eines Gebäudes (Etage), der sich unter Kontrolle eines Besitzers befindet. LANs haben meist auch ein Fileserver-Konzept für die Daten-, Platten und Peripherieverwaltung zur gemeinsamen Benutzung durch alle Netzteilnehmer.

LED (Light Emitting Diode)

Oft haben die im Netzwerk verwendeten Geräten Leuchtdioden zur Erkennung des Netzwerkstatus.

 

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M

MAC (Media Access Code)

Bezeignet die weltweit eindeutige, sechsstellige Hardware-Adresse, die jeder Hersteller seinen Netzwerkgeräten zuteilt. Es handelt sich um eine eindeutige 45-Bit-Adresse, die sich auf einem Schaltkreis befindet und zur Identifizierung eines Systems in einem lokalen Netz dient.

Megabit per second (Mbit/s, Mbps)

Mbps oder Mbit/s ist die Maßeinheit für die Übertragungsgeschwindigkeit bzw. Datenübertragungsrate z.B. einer Internet-Verbindung.

 1 Mbps = 1000 kbps = 1.000.000 bps

 8 Mbit/s = 1 MByte/s

Multisegment Network

Ein Netz, dass aus mehreren Segmenten besteht, die zu einem Gesamt-Netzwerk verbunden wurden.

 

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N

NAT, Network Address Translation

Verfahren, bei dem IP-Adressen im Paketkopf während des Transports zum/vom Internet gezielt verändert werden. Die intern verwendeten Netzwerkadressen werden vom Router durch eine IP-Adresse ersetzt. Innerhalb eines Firmennetzes können auch durchaus IP-Adressen doppelt vergeben werden. Durch den Einsatz von NAT werden die internen User im Internet nicht sichtbar.

NDIS (Network Device Interface Specification)

Standardschnittstelle (von Microsoft, IBM und 3Com) für Netzwerkkartentreiber und ISDN-Karten.

NIC (Network Interface Card)

Netzschnittstellenkarte. Einschub für ein Endgerät, beispielsweise PC, Workstation, Server, der die Schnittstelle zum LAN bildet.

 

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O

OFDM Orthogonal Frequency Division Multiplex

Sendefrequenz-Modulations-Format von IEEE 802.11g-Systeme; die Daten werden durch die Modulation mehrerer Träger oder Frequenzen repräsentiert.

OSI (Open System Interconnetion Model)

Eine Protokollfamilie, die von der ISO unterstützt wird, um offene Netzumgebungen zu schaffen.

 

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P

Packet, Packets

Eine Gruppe von Bits, einschließlich Nutzdaten und Steuerdaten, die in einem bestimmten Format angeordnet sind und als Ganzes übertragen werden.

Ping (Packet Internet Groper)

Programm zum Testen der Erreichbarkeit eines Netzwerk-Servers per IP-Nummer, benutzt das ICMP-Protokoll.

PKI (Public Key Structure)

Eine Methode, mit welcher gültige User durch eine zertifizierte Organisation (CA) berechtigt werden.

POP (Point of Presence)

Einwählpunkt des Internet-Providers.

POP3 (Post Office Protocol Version 3 (RFC 1939))

Messaging-Protokoll über das Clients im Internet E-Mails vom Server abholen.

Port

Im Internet spezifizieren Port-Nummern Dienste des Servers. Übliche Port-Nummern sind z.B.: 80 für HTTP, 20 und 21 für FTP, 25 für SMTP, 110 für POP3 und 119 für NNTP.

PPP (Point-to-Point Protocol" (RFC 1661))

Ein Protokoll für serielle Router-zu- Router- und Host-zu- Host-Netzwerkverbindungen über synchrone und asychrone Leitungen, Nachfolger des SLIP-Protokolls.

PPPoE Point to Point Protocol over Ethernet

PPPoE wurde von der PPP Arbeitsgruppe des IETF erarbeitet. PPPoE ist ein einfacher Weg, um eine PPP-Verbindung über ein an ein Ethernet angebundenes xDSL-Modem aufzubauen. Es nützt die Vorteile der geteilten Ethernet-Umgebung zugleich mit PPPs vertrautem und sicheren Dial-Acess Benutzermodel.

PPTP (Point to Point Tunneling Protocol)

Protokoll zur Herstellung von virtuellen privaten Multiprotokollnetzwerken ( VPN). Es erlaubt Remote-Usern den gesicherten (verschlüsselten) Zugriff auf Daten im Firmennetz über das Internet. So können sich z.B. Außendienstmitarbeiter per Laptop mit Modem oder ISDN- Adapter bei einem ISP einwählen und über das Internet mit PPP und PPTP eine sichere Verbindungen zum Firmennetz herstellen. PPTP erlaubt so preiswerte, private Verbindungen zu Firmennetzen über das öffentliche Internet.

Print-Server

Stellt einen oder mehrere Drucker im Netzwerk zur Verfügung.

 

Protokoll, Protocol

Eine formale Beschreibung von Benachrichtigungen, die zwischen zwei oder mehreren Systemen ausgetauscht werden, um Informationen zu übertragen. Ferner die Regeln, die dabei beachtet werden müssen.

 

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Q

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R

RAS (Remote Access Service)

Bezeichnung der für die Einwahl entfernter Nutzer in ein Netzwerk notwendige Funktionen.

RADIUS ( Remote Authentication Dial In User Service)

Sicherheitsprotokoll für Client/Server-Lösungen um Remote-Anwender zu identifizieren (Authentifizierung) und die Netzzugangsberechtigung zu kontrollieren (Autorisierung).

Roaming

Die Möglichkeit von Clients, zwischen verschiedenen Access Points zu wechseln ohne dass eine bestehende Verbindung unterbrochen wird. APR ist nicht genormt. Daher funktioniert Roaming in WLAN´s meistens nur, wenn die beteiligten Access Points vom selben Hersteller stammen - und selbst dann nicht immer einwandfrei.

RJ-45, RJ45

Eine achtpolige Steckverbindung u. a. für den Anschluss von 10BaseT-Kabel.

Router

Ein Router verbindet ein Netzwerk (z.B. LANs) mit einem Telekommunikationsnetz oder einem anderen Subnetz. Er wählt den optimalen Weg, den der Datenverkehr vom Sender zum Empfänger nimmt, er benützt dabei ein Vermittlungsprotokolle (Routing- Protokoll).

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S

SA (Security Association)

Auf Kennziffern ( SPI) bezogene Definition der Sicherheitsfunktionen zwischen zwei IPSec-Kommunikationspartnern.

Server

Bezeichnung (kommt vom engl. Verb serve - dt. dienen) für einen Computer, der Ressourcen verschiedenster Art (Daten, Druckkapazität etc.) anderen Computern über ein Netz zur Verfügung stellt. Zweck ist die effektivere Auslastung von Ressourcen, da sich mehrere Computer eine Ressource teilen, die dadurch effektiver ausgenutzt werden kann. Im Internet findet man verschiedene Typen von Servern, z.B. e-Mail-Server, Web-Server usw.

Shared Media

Personal Computer, Drucker, Server und andere Datenendgeräte sind über die Verkabelung an ein lokales Netz angeschlossen, mit dem Ziel, Daten untereinander auszutauschen oder auf zentrale Netzressourcen zuzugreifen.

SMTP (Simple Mail Transport Protocol (RFC 821, 822))

Messaging-Protokoll über das Clients im Internet E-Mails zum Server schicken.

SNMP (Simple Network Management Protocol)

Protokoll aus der TCP/IP-Welt zum Transport von Managementinformationen. Zu den Bestandteilen eines SNMP-basierenden Managementsystems zählen Agents oder Proxy-Agents (meist in den zu verwaltenden Geräten selbst), ein Manager (Programm mit dem der Netzwerkverwalter arbeitet) sowie eine MIB. SNMP hat ein einfaches Kommando-Set, um Informationen zwischen Manager und Agent auszutauschen, Veränderungen an einem Netzwerkgerät vorzunehmen und Ereignisse zu melden.

SOHO (Small Office/Home Office)

Kleines Büro oder häusliches Arbeitszimmer.

SPI (Stateful Packet Inspection)

Der Router untersucht den Datenverkehr zwischen dem Internet und dem LAN nach einem bestimmten Regelwerk. Jedes Datenpaket wird vor der Weiterleitung untersucht. Damit können z.B. DoS ( Denial of Service) Attacken erkannt werden.

SSID

Service Set Identifier; Netzwerkname im Funk-LAN, erlaubt Stationen im Funk-LAN den richtigen Access Point zu finden.

Stacking

Ein Verfahren, um eine größeren Anzahl an Hubs oder Switches miteinander zu "stacken", d.h. zu verbinden. Dafür benötigen die Geräte aber einen speziellen Stacking-Port. Diesen Verbund bezeichnet man dann als Stack. Der Stack besteht zwar aus mehreren Einzelkonzentratoren, diese verhalten sich aber bei Benutzung eines spezielle Stacking-Kabels wie ein Gesamtsystem. Sie zählen in Ethernet- LAN als ein Repeatersystem mit einer IP-Adresse.

Statische IP-Adresse

Im Gegensatz zu einer dynamisch zugewiesenen IP-Adresse ist eine statische IP-Adresse einem Rechner im Internet fest zugeordnet. Damit ist insbesondere gewährleistet, dass der Rechner von aussen ansprechbar ist, da dessen IP-Adresse von einem Name-Server abgefragt werden kann.

Statische IP-Adressen werden in der Regel nur für Rechner verwendet, die über eine Festverbindung" mit dem Internet verbunden sind.

Subdomain

Innerhalb einer Domain kann jederzeit eine Subdomain definiert werden. Dies ist nichts anderes als ein weiterer (meist virtueller) Hostname. Voraussetzung ist aber, daß dieser Hostname im DNS auch korrekt aufgelöst wird und daß dieser Hostname innerhalb der Domain auch eindeutig ist.

Subnet/Subnetz

Teilnetz in einem grösseren Netzwerk. Ein Subnetz wird durch die vorderen Bits der IP-Adresse identifiziert.

Suchmaschine

Eine Webseite eines Anbieters, auf der man durch Angabe von Stichwörtern nach Informationen aller Art im WWW suchen kann. Gute und bekannte Suchmaschinen sind z.B. Google, Altavista und Metager. Dahinter stecken in der Regel viele Hochleistungsrechner, die gewaltige Mengen an Webseiten aus aller Welt indizieren.

Subnet Mask

Adresse, die die Position und größe eines Teilnetzes angibt. Adressiert Subnetze durch Maskieren von IP-Adressbits. Sie gibt die Größe des Subnetzes an. Innerhalb eines Subnetzes können Daten direkt von Rechner zu Rechner übertragen werden, ohne eine Verbindung über einen Router bzw. ein Gateway herstellen zu müssen. Die Subnet- Mask besteht wie eine IP-Adresse aus vier Quads.

Switch, Switches

Switches lassen sich auch als "intelligente" Hubs bezeichnen. Die besondere Funktionalität eines Switches ist, dass die eingehenden Datenpakete auf ihre Zieladresse hin überprüft werden. Anhand dieser Adresse werden dann die einzelnen Pakete an die jeweiligen Empfänger weitergeleitet, die Verteilung und Zuweisung der Datenpakete wird optimiert.

 

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T

TCP (Transmission Control Protocol)

Auf IP basierendes Protokoll auf der Transportschicht des OSI-Modells (Layer 4). TCP stellt eine gesicherte Ende-zu-Ende Verbindung zwischen zwei Stationen her und stellt Services wie Flusskontrolle und Fehlerkorrektur zur Verfügung.

TCP/IP(Transmission Control Protocol / Internet Protocol (RFC 793))

Verbreitetster sowohl im Internet als auch im Intranet und LAN verwendeter Netzwerkstandard. Transportprotokoll TCP für OSI-Schicht 4 (Transport Layer, korrigiert Übertragungsfehler) und Netzwerkprotokoll IP für Schicht 3 (Network Layer, Fragmentierung/Adressierung/Datenübermittlung). Siehe auch UDP und Packet Switching.

Telnet

Rudimentäre direkte Methode zum Zugriff auf Internet-Ressourcen und mit dem Internet verbundene Rechner über ein Terminal-Programm (RFC 854).

TFTP Trivial File Transfer Protocol (RFC 1782, 1783, 1350)

Vereinfachtes FTP ohne Verzeichnissstruktur und Authentifizierung.

TKIP (Temporal Key Integrity Protocol)

TKIP arbeitet wie WEP mit dem RC4 Algorithmus zur Verschlüsselung von Daten im Funk-LAN, bietet aber durch dynamisch wechselnde Schlüssel mehr Sicherheit als WEP mit statischen Schlüsseln.

Topology

Der physische Aufbau des Netzwerks.

Transportschicht (Transport Layer)

Schicht 4 im OSI-Sieben-Schichten-Referenzmodell. Fehlerkorrekturen, Quality of Service, Umsetzung von logischen Kanälen in Übertragungskanäle. Z.B. TCP, UDP und SPX.

Transportprotokoll

Protokolle für Datentransport-Flußsteuerung und Fehlerbehandlung im Netzwerk, z.B. TCP, SPX und ATP/NBP.

TX Rate (Transmission Rate)

Übertragungsrate bzw. übertragungsgeschwindigkeit im Netzwer oder einer Netzwerkkomponenten (meist in mbit/s).

 

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U

UDP (User Datagram Protocol (RFC 768))

Übertragungsprotokoll im Internet und im LAN (Intranet), das wie TCP/IP auf IP aufsetzt, allerdings keine Fehlerkorrektur durchführt (z.B. für Realtime-Sprachübertragung, siehe RTP). Schicht 4 (Transport Layer) im OSI-Sieben-Schichten-Referenzmodell.

Uplink

Per Uplink lassen sich Hubs durch die RJ45-Ports miteinander verknüpfen. Der Hub kann einen eigens dafür vorgesehenen Normal/Uplink-Umschalter besitzen, welcher es ermöglicht, den letzten Port in der Portreihe sowohl als normalen Port - für eine PC-Verbindung - als auch als Uplink-Port für die Verknüpfung mit einem weiteren Hub zu nutzen. Ohne diesen Uplink-Umschalter wäre ein Cross-Over-UTP- Kabel erforderlich, um zwei Hubs miteinander zu verknüpfen.

URL Uniform Resource Locator

Eine URL ist beispielsweise "http://www.gillard-webdesign.de". Eine URL entspricht der Adresse eines Internet-Angebotes. Sie enthält: die Bezeichnung des angesprochenen Internet-Dienstes bzw. des entsprechenden Übertragungsprotokolls

(http steht für WWW-Seiten; ftp steht für File-Transfer; news steht für News bzw. Newsgroups), die Serveradresse inkl. der Domain (.com .org oder .edu) bzw. Landes-Kennung (.de, .ch, .fr, usw.), optional den Port (z.B. "80"), den Pfad auf dem Server und schließlich den Namen des Dokuments beziehungsweise der Datei

UTP (Unshielded Twisted Pair)

Ungeschirmtes Twisted Pair. Ungeschirmtes symmetrisches Vierdrahtkabel.

 

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V

VLL (Vitual Leased Line)

Permanente VPN-Verbindung mit den grundsätzlichen Eigenschaften einer Standleitung.

Voll-Duplex (Full-duplex)

Gleichzeitige unabhängige Datenübertragung in beide Richtungen.

VPN (Virtual Private Network)

Ein Virtuelles Privates Netz ist eine Anzahl von Verbindungen, die über ein öffentliches Netzwerk aufgebaut werden, sich aber für den Benutzer wie private Leitungen darstellen. Verbindung von LANs und SoHos zu einem Gesamt-Netzwerk unter Nutzung des Internets ( PPTP, IPSec), Dial-Up Lösungen ( RAS per Modem oder ISDN ) und auch herkömmlicher WAN-Verbindungen. Innerhalb des VPN wird dabei ein einheitliches Adressierungsschema verwendet.

VPN Tunnel

Diese Bezeichnung beschreibt die Verbindung zwischen zwei oder mehreren privaten Benutzern oder Netzwerken z.B. über das Internet. Hierbei werden die Daten verschlüsselt, um den Inhalt des Datentransfers vertraulich und geheim zu halten, während sie durch das öffentliche Netzwerk geschickt werden.

 

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W

WAN (Wide Area Network)

Allgemeine Bezeichnung für Weitverkehrsdatennetze. Ein Netzwerk, das weltumspannend angelegt sein kann, im Gegensatz zum LAN aber mindestens die eigenen vier Wände verlässt. WANs sind für Firmen und Organisationen interessant, die Niederlassungen an mehreren Orten besitzen. Im Grunde genommen sind vernetzte Systeme wie das Internet und das internationale Fido-Netz, grenzen- und netzüberschreitende WANs, denn auch hier tauschen Computer über weite Strecken Informationen aus.

Wake-on-LAN

Das Einschalten eines Computers über LAN. Die Managementsoftware ist dafür zuständig, ein bestimmtes Datenpaket (Magic Packet) an die MAC-Adresse des Rechners zu schicken, der eingeschaltet werden soll. Die Stromversorgung des Computers ist dazu in einer Art Stand-By-Modus, sie versorgt zumindest noch die Netzwerkkarte.

WEP (Wired Equivalent Privacy)

Bezeichnet ein für Wireless LANs verwendetes 64-Bit Verschlüsselungsverfahren. Ziel von WEP ist es, Wireless-LANs nach dem IEEE-802.11 Standard genauso sicher zu machen wie Verbindungen via Ethernet. Man unterscheidet zwischen den IEEE-802.11-konformen WEP 40 und WEP 104. Ersteres verwendet einen 64 bit langen String, welcher einen 40 bit langen Schlüssel enthält. Deshalb wird diese Variante gelegentlich auch als WEP 64 bezeichnet. WEP 104 ist eine nicht im IEEE-802.11 Standard vorgesehene Erweiterung von WEP 40. Es nutzt einen 128 bit langen String mit einem 104-bit Schlüssel. Deshalb wird teilweise auch die Bezeichnung WEP 128 verwendet.

WiFi, Wireless Fidelity

Wi-Fi ist ein Technologiestandard, der sicherstellt, dass mobile Geräte innerhalb der Reichweite einer Basisstation, z.B. an einem Hotspot, mit WLAN Daten an andere mobile Geräte senden und von diesen empfangen können. Der als WECA ( Wireless Ethernet Compatibility Alliance) gegründete Interessenverband wurde kürzlich in WiFi-Alliance umbenannt.

Wireless, Wireless LAN, WLAN (Drahtloses Netzwerk, Funk-Netzwerk)

Der Standard für drahtlose Netze ist der IEEE 802.11-Standard und ermöglicht mobilen Benutzern den kabellosen Zugriff auf unternehmenseigene Netzwerke, E-Mails und das Internet.

Der Standard 802.11a benützt den 5GHz-Bereich und erreicht Datentransferraten bis zu 54Mbit/s.

Der Standard 802.11b arbeitet im 2,4GHz-Bereich mit einer Geschwindigkeit von 11-MBit/s.

Der Standard 802.11g arbeitet ebenfalls im 2,4GHz-Bereich mit einer Geschwindigkeit von 54-MBit/s bzw. 108 MBit/s und ist kompatibel zum 802.11b Standard.

WINS

Windows Internet Name Service WINS ist Microsofts System zur Namenauflösung. Es funktioniert im Prinzip wie DNS, ist aber dynamisch: Geht ein neuer Host ans Netz, registriert er seinen Namen automatisch beim WINS-Server, so dass ein manueller Eingriff wie bei LMHOSTS- oder HOSTS-Dateien nicht nötig ist.

WPA

WPA steht für " WiFi Protected Access" und ist eine Spezifikation für standardbasierte, kompatible Sicherheitsverbesserungen, die das Niveau des Datenschutzes und der Zugangskontrolle für bestehende und zukünftige kabellose WiFi LAN-Systeme erhöhen. Nachdem sich die WLAN-Verschlüsselung WEP (Wired-Equivalent-Privacy) als unsicher erwiesen hat, wurde der WPA-Standard (Wi-Fi Protected Access) zur Absicherung von Funknetzen entwickelt. Er bietet zusätzlichen Schutz durch dynamische Schlüssel, die auf dem TKIP (Temporal Key Integrity Protocol) basieren, und erfordert die Anmeldung von Nutzern über das Extensible Authentication Protocol (EAP). WPA ist eine Untermenge des 802.11i Standards. Die erhöhte Sicherheit gegenüber WEP besteht darin, dass der Schlüssel nur bei der Initialisierung verwendet wird und anschliessend ein Session-Key zum Einsatz kommt. Am 3. Februar 2004 kündigte die Wi-Fi Alliance die Entwicklung einer Erweiterung des WPA-Standards an (WPA2). WPA2 wird anstatt der RC4-Verschlüsselung den Advanced Encryption Standard (AES) einsetzen.

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