Hyperthreading
Für den Pentium IV entwickelte man bei den Modellen
ab 3 GHz das "Hyperthreading" (HT): Da nicht
ständig alle Untereinheiten der CPU benötigt
werden und somit ständig Leistung brach liegt,
wird eine CPU im HT Modus als zwei CPUs erkannt und
betrachtet. Das hat den Vorteil, dass geeignete Anwendungen
zwei Berechnungen "parallel" ausführen
können.
Erforderlich für die Hyper-Threading-Technologie
ist ein Computersystem mit einem Intel Pentium 4 ein
Chipsatz und ein BIOS die Hyper-Threading unterstützen,
sowie ein Betriebssystem, das entsprechend optimiert
ist.
Die Leistungsteigerung kann jedoch je nach verwendeter
Hardware und Software unterschiedlich sein.
Hyper-Threading bietet dem Computeranwender auf zwei
Arten eine gesteigerte Leistung: durch den Einsatz
von multithreaded Software oder den Einsatz von Software
in einer Multitasking-Umgebung, wie Windows XP mit
Service Pack 1 (SP1) oder Linux mit Kernel 2.4. Wurde
eine Software so geschrieben, dass sie aus mehreren
Programmteilen (Threads) besteht, bietet der Pentium
4 Prozessor ab 3,06 GHz und Hyper-Threading zwei logische
Prozessoren an. Zwei Threads werden dann gleichzeitig
bearbeitet. Das Resultat ist in beiden Fällen
eine geringere Wartezeit und mehr Leistung.
In Windows 2000 (mäßige Hyper-Threading-Unterstützung)
sowie Windows XP wird die Prozessor-Auslastung in zwei
Diagrammen angezeigt (Windows-Taskmanager / Systemleistung),
anstatt nur in einem. So läßt sich auch
ganz einfach prüfen, ob Hyper-Threading aktiviert
ist oder nicht.
Dieser Artikel:
Einleitung![]()
RISC und
CISC![]()
Der
Prozessorcache![]()
Leistung
und Taktfrequenz
Erweiterungen
des Prozessorbefehlssatzes![]()
Hyperthreading ![]()
Leistung
und Kühlung![]()
Sockeltypen![]()
Desktop-,
Server und Mobil-Prozessoren
Intel-Prozessoren
AMD-Prozessoren![]()
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