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Desktop-Prozessoren

Desktop-Prozessoren sind die am weitesten verbreiteten Prozessoren. Der Name kommt vom Desktop-PC, frei übersetzt Schreibtisch-PC, also der PC den man unter oder auf seinem Schreibtisch stehen hat. Der Desktop-Prozessor muß für ein weites Aufgabenspektrum ausgerüstet sein. Neben den standartmäßigen Officeanwendungen werden von einem Desktopprozessor heutzutage auch Fähigkeiten im Rechnen von großen Datenmengen (z.B. beim umrechnen hochauflösender Digitalphotos), Auswerten von Datenbankabfragen und Multimediafähigkeiten verlangt.

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Server-Prozessoren

Um die Anforderungen an einen Server-Prozessor besser verstehen zu können, sollte man wissen, was ein Server überhaupt ist. Ein Server-PC ist ein Computer, der Anfragen von anderen Rechnern entgegennimmt und auf diese antwortet. Oft müssen dabei komplexe Berechnungen durchgeführt oder viele Anfragen zur gleiche Zeit abgearbeitet werden. Serverprozessoren müssen also starke Rechenleistung aufweisen, Erweiterungen des Prozessorbefehlssatzes wie MMX oder SSE werden nicht benötigt. Oft werden auch mehrer Prozessoren nebeneinander betrieben, Serverprozessoren müssen also den Mehrfach-Prozessorbetrieb unterstützen.

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Mobile Prozessoren

Mobilprozessor werden vor allem in mobilen und auch in besonders stromsparenden Computersystemen eingesetzt. Technologisch stammen Notebookprozessoren meist von den Cores der Desktop-Prozessoren ab. Durch besondere Selektion bei der Herstellung werden nur Chips verwendet, die mit geringerer Kernspannung (VCore) arbeiten können. Zusätzlich werden auch Funktionen aktiviert, die den Prozessortakt dem aktuellen Leistungsbedürfnis des Systems anpassen. Oft wird auch die Kernspannung dynamisch und extrem schnell, z.B. zwischen zwei Tastaturanschlägen, heruntergefahren was den Stromverbrauch weiter stark senkt. Bei Intel heißt diese Technik (enhanced) SpeedStep, bei AMD PowerNow! (ähnliche Technik bei Desktop-CPUs namens Cool'n'Quiet), bei Transmeta Longrun bzw. Longrun 2 und bei VIA LongHaul bzw. PowerSaver. Diese Systeme lassen den Stromverbauch im Ruhezustand, auch Idle-Mode, sinken und verlängern damit die Akkulaufzeit. Durch diese Features und den damit erhöhten Produktionsaufwand sind diese Prozessoren meist erheblich teurer als Desktopprozessoren.

 

 

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