Non-Uniform Memory Access (NUMA) der AMD Hammer-Familie
Die System-Architektur der Hammer-Familie unterscheidet
sich von aktuellen x86-Systemen: Im Prozessor sitzt
ein Crossbar, an den der Prozessor-Kern, das Speicher-Interface
(ein bis zu 6.4GB/s schnelles DDR-Interface für
bis zu 8 Registered PC3200-Module pro CPU) und drei
HyperTransport-Links mit je 6,4 GByte/s Bandbreite
angeschlossen sind. Per HyperTransport können
zum einen bis zu acht Prozessoren ohne weitere Kommunikations-Chips
direkt miteinander kommunizieren. Der bisherige Prozessor-Bus
(FSB, Frontside-Bus) und die sonst übliche Northbridge
entfällt.
Statt der Northbridge kommen andere Bausteine zum Einsatz.
Im Workstationbereich sind die CPUs per HyperTransport
(3.2GB/s in beide Richtungen gleichzeitig) an einen
"HyperTransport AGP 3.0 Tunnel" (AMD-8151)
angeschlossen, der ein AGP 3.0 (AGP 8X) Interface bereitstellt.
Im Serverbereich kommt hingegen der "HyperTransport
PCI-X Tunnel" (AMD-8131) zum Einsatz. Dieser stellt
2 unabhängige PCI-X Bussysteme bereit. Eine Kombination
der beiden Hubs ist ebenso möglich. Andere Hersteller
wie VIA, SIS etc. gehen ähnliche Wege, bieten
aber hauptsächlich AGP-Tunnel und nur selten PCI-X
Tunnel an.
An den jeweiligen HyperTransport Tunnel wird dann wiederum
per HyperTransport (allerdings oft mit "nur"
800MB/s) der Nachfolger der klassischen Southbridge
angeschlossen: der sog. "HyperTransport I/O-Hub"
(AMD-8111). Dieser bietet einen Legacy PCI-Bus (33MHz/32Bit,
133MB/s), ein ATA/133-Interface, USB 2.0, SMBus 2.0,
10/100MBit Ethernet, AC97, VGA sowie einen ACR-Port.
Per LPC (Low Pin Count) kann ein Super-I/O Baustein
und ein Flash-ROM angeschlossen werden.
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Non-Uniform Memory Access (NUMA)
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