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Kaufberatung DVD-Brenner


Bei DVD-Brennern gilt weiterhin: Die Geräte werden stetig schneller, besser und billiger. Die Schnellsten brennen mittlerweile zuverlässig mit DVD+R mit achtzehnfacher Geschwindigkeit.

 

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Aktuelle DVD-Brenner erreichen bis zu 18fache Schreibgeschwindigkeit und arbeiten damit nahe am physikalischen Limit. Trotz Maximal-Tempo gibt es DVD-Brenner inzwischen für wenig Geld. Selbst neueste Produkte sind schon für unter 50 Euro zu haben.

Die Laufwerke, die DVD+R-Medien mit sechzehnfacher Geschwindigkeit brennen sind inzwischen Standart. Sie beschreiben DVD+Rs und DVD-Rs in weniger als zehn Minuten. Wiederbeschreibbare Rohlinge brennen die Geräte mit vierfacher Geschwindigkeit in etwa 15 Minuten.

Alle neu auf dem Markt erscheinenden Geräte sind heute in der Lage, auch Dual-Layer-Medien zu beschreiben. Diese Aufgabe absolvieren Sie mit 4-8facher Geschwindigkeit.

Auch beim Erstellen von CDs haben sich die DVD-Spezialisten verbessert. Inzwischen können sie ohne Probleme mit herkömmlichen CD-Brennern mithalten, die Top-Modelle sind sogar eindeutig besser.

Inzwischen tauchen auch einige interne Brenner auf, die die schnelle Serial-ATA-Schnittstelle unterstützen. Ein Geschwindigkeitsvorteil beim Brennen ist dadurch nicht zu realisieren, da aktuelle Brenner die Möglichkeiten des IDE-Anschlusses bei weitem nicht ausschöpfen. Ihr Einsatz macht deshalb nur Sinn, wenn man den gesamten PC bereits auf diese Schnittstelle umgerüstet hat und die IDE-Kabel aus dem Gehäuse verbannen möchte. Die jüngste Intel-Southbridge, die ICH8 bietet überhaupt keinen Paralell ATA-Controller mehr, , die meisten Mainboards sind aber wenigstens noch mit einem zusätzlichen Controllerchip eines Drittherstellers ausgestattet, damit wenigstens die optischen Laufwerke noch angeschlossen werden können. Möchte man diesen Chip deaktivieren, lohnt sich ebenfalls die Anschaffung eines SATA-Brenners.

 

Im Frühjahr 2005 brachte HP einen neue Art der DVD-Beschritung auf den Markt:

Lightscribe und Labelflash

Nach dem Schreiben der Daten auf dem Rohling wird die Disc umgedreht und wieder in das Laufwerk eingelegt. Danach schreibt ein spezieller (lightscribe-kompatibler) Laser das zuvor mit einem Editor erstellte Etikett auf den Rohling. Dabei wird eine kontrollierte Menge an Lichtenergie auf die dünne Farbschicht auf der Etikettenseite des Rohlings abgegeben. Diese chemische Veränderung der Farbschicht führt zu sichtbaren Punkten auf dem Rohling. Diese Technik ermöglicht es, komplexe Etiketten herzustellen, allerdings nur in der Farbe des Rohlings. Hergestellt werden bis dato nur goldene Rohlinge, jedoch sind noch andere Farben wie blau und silber geplant.

Lightscribe-Modelle:

Der HP dvd640i und der Philips DVDR16LS zählen noch zur ersten Generation, wohingegen der HP dvd840i und der LG GSA-4166B bereits deutlich weiter entwickelt sind. Der LG-Brenner überzeugt in allen Disziplinen mit hervorragenden Ergebnissen und ist daher der derzeit beste Lightscribe-DVD-Brenner. Der Liteon SHW-16H5S ist dem LG in Sachen Leistung durchaus ebenbürtig. Allerdings verzichtet Liteon auf die Unterstützung des DVD-RAM-Standards.

Labelflash

Mit „LabelFlash“ hat NEC hat eine weitere Rohlings-Beschriftungstechnik auf den Markt gebracht. Im Gegensatz zu Lightscribe beschriftet LF DVDs mit Hilfe einer Schicht in der Mitte zwischen Ober- und Unterseite. Dadurch ist die Beschriftung gegen Umwelteinflüsse geschützt. Als erste DVD-Brenner wurden die NEC-Modelle ND-3551A, ND-4551A/4571 und die Slim-line-Variante ND-7551A mit Labelflash ausgerüstet.

 

Die neuen 18-fach-Brenner

Kurz bevor die neuen Brenner mit HD-DVD- oder Blu-ray-Technik in den Massenmarkt gelangen, zündet NEC im September 2006 nochmals den Turbo und präsentiert einen neuen DVD-Brenner, der Medien mit bis zu 18-facher Geschwindigkeit beschreibt. Auch unterstützt es die LabelFlash-Technologie, mit der sich Motive auf den Rohling brennen lassen. Das „AD-7173A“ erlaubt die freie Wahl zwischen den unterschiedlichen am Markt erhältlichen DVD-Formaten wie den einmal beschreibbaren, wieder beschreibbaren und doppellagigen DVD-Medien. Einmal beschreibbare DVDs (DVD-R und DVD+R) werden mit bis zu 18-facher-DVD-Geschwindigkeit beschrieben, wieder beschreibbare (DVD+RW) und doppellagige DVDs (DVD +R9 und DVD-R DL) mit bis zu 8-facher Geschwindigkeit. Die wieder beschreibbaren DVD-RW werden mit maximal 6-fachem Speed bearbeitet. Für DVD-RAMs gilt 12-faches Schreibtempo. Als Leselaufwerk schließlich kann der Brenner mit 16-facher-DVD-, 12-facher-DVD-RAM und 48-facher-CD-Geschwindigkeit aufwarten.

Das Laufwerk unterstützt auch die „Labelflash“-Technologie, die bis zu 256 Helligkeitsabstufungen auf die Oberseite eines Rohlings auftragen kann. Der Beschriftungsvorgang dauert laut NEC weniger als zehn Minuten. Die Voraussetzung für den Einsatz von Labelflash sind Rohlinge, die eine entsprechend beschriftungsfähige Oberseite besitzen.

Unter dem Namen „AD-7170A“ bringt NEC zusätzlich ein preisgünstigeres Modell ohne Labelflash-Technik mit den gleichen Schreib- und Leseleistungen wie dem AD-7173A in den Handel. Mit dem DVD-Brenner „ND-5170A“ wird außerdem eine Variante ohne DVD-RAM und Labelflash-Unterstützung angeboten.

 

 

 

Rangliste der DVD-Brenner

Aktuelle Brenner unterscheiden sich kaum noch voneinander: Gleicher niedriger Preis, gleiches Schreibtempo und Unterstützung der gängigsten Formate machen die Unterschiede marginal. Wir halten es deshalb nicht mehr für sinvoll, hier die Bestenliste weiterzuführen. Die Kaufentscheidung können Sie guten Gewissens von Preis und Ausstattung sowie persönlicher Präferenz abhängig machen.

 

 

 

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