Die Entwicklung
1956: IBM stellt das erste magnetische
Festplattenlaufwerk vor. Auf 50 Speicherplatten von
61 cm Durchmesser wurde eine Kapazität von 5 Megabyte
(MB) erreicht.
1973: IBM startet das "Winchester"-Projekt,
das sich damit befaßte, einen rotierenden Speicher
mit einem fest montierten Medium zu entwickeln. Beim
Starten und Stoppen des Mediums sollten die Köpfe
auf dem Medium aufliegen, was einen Lademechanismus
überflüssig machte.
1979: Vorstellung der ersten 8"
Winchester-Laufwerke. Diese waren jedoch sehr schwer
und teuer (5 MB kosteten mehr als 5.000 Euro); trotzdem
stieg der Absatz kontinuierlich.
1980: Verkauf der ersten 5 1/4"
Winchester-Laufwerke durch die Firma Seagate Technology
mit der Modellbezeichnung ST506 (6 Megabyte Kapazität).
Diese Modellbezeichnung (ST506) wurde auch über
viele Jahre hinaus der Name für diese neue angewendete
Schnittstelle, welche alle anderen Firmen als neuen
Standard im PC-Bereich übernommen hatten. Zur
gleichen Zeit kam neben dem bereits bestehenden Apple-Microcomputern
der erste PC von IBM auf den Markt, dadurch stieg die
Nachfrage nach diesen – im Vergleich zu den Winchester-Laufwerken
kompakten – Festplatten rasant an.
1986: Spezifikation von SCSI, eines
der ersten standardisierten Protokolle für eine
Festplattenschnittstelle.
1997: Erster Einsatz des Riesen-Magnetowiderstands
(englisch Giant Magnetoresistive Effect (GMR)) bei
Festplatten, dadurch konnte die Speicherkapazität
stark gesteigert werden. Eine der ersten Festplatten
mit GMR-Leseköpfen war die IBM Deskstar 16GP (November
1997) mit einer Kapazität von 16,8 GB.
2004: 18. November 400 GB-Festplatte
von Hitachi. Erste Festplatten mit Native Command Queuing
von Seagate.
2005: 500 GB-Festplatte von Hitachi.
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