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Lightscibe und Labelflash-Technologie

Lightscribe

Im Frühjahr 2005 brachte HP einen neue Art der DVD-Beschritung auf den Markt:

Nach dem Schreiben der Daten auf dem Rohling wird die Disc umgedreht und wieder in das Laufwerk eingelegt. Danach schreibt ein spezieller (lightscribe-kompatibler) Laser das zuvor mit einem Editor erstellte Etikett auf den Rohling. Dabei wird eine kontrollierte Menge an Lichtenergie auf die dünne Farbschicht auf der Etikettenseite des Rohlings abgegeben. Diese chemische Veränderung der Farbschicht führt zu sichtbaren Punkten auf dem Rohling. Diese Technik ermöglicht es, komplexe Etiketten herzustellen, allerdings nur in der Farbe des Rohlings. Hergestellt werden meist goldene Rohlinge. Blau, rot, orange, gelb und grün wurden auf der IFA 2005 vorgestellt.

Labelflash

Mit „LabelFlash“ hat NEC hat eine weitere Rohlings-Beschriftungstechnik auf den Markt gebracht. Im Gegensatz zu Lightscribe beschriftet LF DVDs mit Hilfe einer Schicht in der Mitte zwischen Ober- und Unterseite. Dadurch ist die Beschriftung gegen Umwelteinflüsse geschützt. Es kann auch ein Teil der Datenseite einer DVD (zur Zeit nur DVD-R bzw. DVD +R) zur Beschriftung herangezogen werden - hierzu sind keine speziellen Medien, wie zur Beschriftung der Labelseite, notwendig. Vergleicht man die maximale Geschwindigkeit, übertrifft Labelflash mit 7 Minuten die Lightscribe-Methode, welche etwa 15 Minuten benötigt. Labelflash beherrscht lediglich eine blau-metallic Beschriftung. Labelflash arbeitet mit einer Auflösung von 1000 dpi und erzielt 256 Helligkeitsabstufungen. Für Labelflash ist zusätzliche Software erforderlich, die mit dem Laufwerk bzw. dem PC zusammen ausgeliefert wird. Das Verfahren stammt von Yamaha und wurde von NEC lizenziert. Benötigt wird also ein DVD-Brenner, der diese Technik unterstützt, ein Medium das eine zusätzliche Schicht für die Farbgebung hat und eine Software um die Grafikdaten an den Brenner zu senden. Passende DVD-Brenner gibt es bisher (2006) nur von NEC. Entsprechende DVD-R-Medien bietet FUJIFILM an. Nero ist bisher die einzige Software, die ein entsprechendes PlugIn hat.

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